Bürgerradio International

 

Vorbemerkung

Im Bürgerradio von Radio Lippeland wird einmal pro Monat die Sendung „Bürgerradio International" ausgestrahlt. Ziel dieser Radiosendung ist die Information über im Kreis Soest lebende Menschen aus anderen Ländern, mit eigenem kulturellem und religiösem Hintergrund, um das gegenseitige Verständnis, den Respekt und die Toleranz zwischen Einheimischen und Personen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu fördern und zu gewährleisen.

Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.

Die Sendung „Bürgerradio International" wird im Namen des Internationalen Freundeskreis Soest erstellt. Initiator und Moderator ist Klaus Schubert.

Ziele dieser Sendung sind die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Bereitschaft, sich für Personen aus anderen Ländern zu interessieren und sich für ein offenes, tolerantes Miteinander einzusetzen. Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.
Klaus Schubert
Klaus Schubert

 

Sendezeit

„Bürgerradio International" wird jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 19:00 bis 20:00 Uhr auf UKW 100,9 MHz,103,9 MHz, 107,3, 107,7 MHz oder im Internet hellwegradio.radio.de gesendet.

"Bürgerradio International" im Juli 2020

Es ist die 125. Sendung von Bürgerradio International. Die Gäste kamen aus 62 verschiedenen Ländern.

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Foto: Klaus Schubert und Ben Tibussek

In die Sendung „Bürgerradio International" am Sonntag, 5. Juli 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Ben Tibussek, 18 Jahre jung, aus Soest eingeladen.

Nach seinem Abitur wollte er mehr von der Welt kennenlernen und machte einen mehrmonatigen freiwilligen Dienst im südamerikanischen Kolumbien. Durch einen Austausch mit einer Jugendlichen des Landes nach Deutschland konnte er in das typische Leben einer kolumbianischen Familie in der Millionenstadt Bogotá eintauchen und wurde sofort als weiterer Sohn in der Familie aufgenommen. Er arbeitete in einem Büro der Universität der Hauptstadt. Und nebenbei leitete er eine Gruppe von einheimischen Studierenden über Fragen und Probleme zu Deutschland.

„Ich wollte aus meiner Komfortzone herauskommen und neue Menschen kennenlernen," so Ben Tibussek über seine persönliche Motivation. Dass Kolumbien ein Land ist, in dem Gewalt fast zum Alltagsleben gehört, war für ihn bei der Auswahl des Landes kein Kriterium. Und: „Von der Gewalt habe ich nichts mitbekommen."

Besonders wichtig waren die Kontakte mit jungen Menschen der Hauptstadt, mit denen er sich am Abend und am Wochenende traf. Dabei habe er natürlich auch seine zweijährigen Spanischkenntnisse aus seiner Soester Schulzeit vervollständigen können, so dass die Kommunikation wesentlich einfacher geworden ist. Reisen in grüne Provinzen des Landes bereicherten seinen Aufenthalt nachhaltig.

Er berichtet über die vielen großen Demonstrationen in Bogotá, an denen er sich als aufmerksamer ausländischer Beobachter aber nicht aktiv beteiligt.

Mitgebracht hat Ben Tibussek lebhafte Latino-Musik, die seine persönlichen Berichte bereichern.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.


 

"Bürgerradio International" im März 2020

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Foto: Klaus Schubert und Doris Broadbent ( in einem Kleid ihrer Tante, die viele Jahre als Missionarin in Botswana gewirkt hat.)

 

In die Sendung „Bürgerradio International" am Sonntag, 1. März 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest die Krankenschwester Doris Broadbent eingeladen.

Die gebürtige Soesterin engagiert sich seit Jahren in der Hilfsorganisation Hammer Forum und spricht über ihre zahlreichen Arbeitseinsätze im Jemen und in der Demokratischen Republik Kongo. Besonderer Schwerpunkt ist die medizinische Betreuung von Kindern . Dabei ergeben sich erfreuliche Begegnungen, aber auch traurige Anlässe wie der Tod eines Kindes.

Sie berichtet über die besonderen Lebensumstände vor Ort und beklagt die überaus starke Korruption, die die Entwicklung des Landes und einzelner Projekte erheblich behindert.

Und dennoch: „In Kürze werde ich wieder zu einem Projekt in Burkina Faso aufbrechen und vor Ort Kindern helfen," so Doris Broadbent voller Enthusiasmus.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.

"Bürgerradio International" im Februar 2020

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Auf dem Foto von rechts: Dr. Benno Dalhoff und Klaus Schubert

In die Sendung „Bürgerradio International" am Sonntag, 2. Februar 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Dr. Benno Dalhoff aus Soest eingeladen. Er spricht über seine zahlreichen Arbeitseinsätze in Russland und Weißrussland, bei denen er die Gefahren und Auswirkungen von Atomenergie vor Ort erfahren hat.

Nach der Explosion des Atomreaktors in Tschernobyl in der Ukraine im Jahre 1986 hat sich der Naturwissenschaftler Benno Dalhoff in fachlicher, menschlicher und künstlerischer Hinsicht mit den Folgen dieses Super-GAUs auseinandergesetzt. So hat er u.a. ein Workcamp mit Jugendlichen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums in Soest und anderen Ländern in Weißrussland mitorganisiert, wo die Jugendlichen Ökohäuser für Strahlenopfer der Katastrophe von Tschernobyl bauten. Bei seinem Besuch in Westrussland im Jahre 1996 hatte er die Möglichkeit, verstrahlte Schwarzerde aus Westrussland, ca. 400 südwestlich von Tschernobyl, mitzubringen und in Deutschland zu untersuchen.

Aktuell setzt er diese Erfahrungen als Künstler und Gestalter um. " Auf diese Weise möchte ich dazu beitragen, auf die Gefahren der Atomenergie und die damit verbundene Nicht-Beherrschbarkeit aufmerksam machen," so Benno Dalhoff.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.

"Bürgerradio International" im Januar 2020

newsPresseberichte

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Auf dem Foto ( v.l.): Lisa Knevels, Klaus Schubert, Renata Seggewiß

 

In die Sendung „Bürgerradio International“ am Sonntag, 5. Januar 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Fachlehrerein Lisa Knevels und Schulsozialarbeiterin Renata Seggewiß vom Börde-Berufskolleg in Soest eingeladen.


Sie sprechen über ihre Arbeit mit Jugendlichen aus anderen Ländern und Kulturen, die am Börderberufskolleg in speziellen Förderklassen eine neue Orientierung erhalten und auf schulische und berufliche Abschlüsse vorbereitet werden. In Sozialtrainingsstunden wird ein gemeinsames Miteinander eingeübt .
Erfolge und besondere Schwierigkeiten mit diesen Jugendlichen werden angesprochen.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.

 

"Bürgerradio International" im Dezember 2019

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Auf dem Foto ( v.l.): Klaus Schubert, Renate Brüseke, Steffen Brüseke

 

In die Sendung „Bürgerradio International“ am kommenden Sonntag, 1. Dezember 2019 hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Renate Brüseke und  Steffen Brüseke aus Soest eingeladen. Sie berichten von ihren Vorbereitungen und Erfahrungen einer dreiwöchigen reise nach Japan. In Tokio erleben sie viele Menschen, die sich sehr geordnet auf den Straßen und in Bus und Metro bewegen. Trotz des intensiven Autoverkehrs auf den Straßen verläuft alles wesentlich ruhiger als in Europa. "Wir haben uns gewundert, wie hoch der Anteil der Elektroautos ist, die wirklich kaum Geräusche verursachen," so Renate Brüseke im Vergleich zum ihrem beschaulichen Heimatort Meckingsen. Dafür ist es in den Einkaufsstraßen und Kaufhäusern wesentlich lauter, da aus einer Ecke stets Musik zu hören ist. Besondere Unterschiede stellen sie bei den Wohnungen fest, in denen die Innenwände lediglich aus Papierwänden bestehen.  Zusätzlich erleben sie ein Erdbeben sowie einen Taifun, den stärksten seit über 60 Jahren, der tagelang über der japanischen Hauptstadt tobte und ihre Reisepläne ganz ordentlich durcheinander wirbelte.  "Japan ist auf jeden Fall eine Reise wert," so das Urteil nach dieser langen Reise.


Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.

 

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